Kulturentwicklung ist ein Neudenken um das Erwartbare zu verändern

Mit 25 % Erwerbstätigen im Niedriglohnsegment, beinahe der Hälfte der Menschen, die trotz steigender Kosten weniger Geld als Mitte der 90er Jahre verdienen und der demografischen Entwicklung die wir statistisch ermitteln (Das sind in Nordhessen ein Bevölkerungsrückgang bis zu 27% bis 2025, insgesamt bis 2040 ca. 1 Rentner je Arbeitnehmer), ist das keine erfreuliche Zukunftsprognose.
Und wenn jeder 2. neue Arbeitsvertrag (Das berichtet „Die Zeit”) inzwischen befristet ist, ist unsere Wirtschaft alles andere als stabil. 
Schon jetzt ist mitten in unserem „reichen” Land jedes 5. Kind arm.

„Kulturentwicklung ist ein Neudenken um das Erwartbare zu verändern”. So oder ganz ähnlich hat Michael Wimmer von Educult aus Wien das auf der „Kulturforscher-Tagung” am Wochenende ausgedrückt. Und dass wir das Erwartbare umgestalten müssen – das müßte sich inzwischen auch jeder Finanzbeamter auf dem Bierdeckel ausrechnen können. Auch wenn wir – gerade – vor der Bundestagswahl da etwas anderes vorgerechnet bekommen.

Die Kulturbewegungen haben dafür gesorgt, dass wir Gewerkschaften, eine gute und gerechte Bildung, Demokratie und Wohlstand haben. Sie bieten keine Wunderheilung, aber geben den Menschen ein kulturelles Fundament, sowie Netzwerke und Kooperationen, die Infrastruktur und Volkswirtschaft stärken. Wer die Arbeit an diesen Zielen unwichtig findet, hat das Wesentliche aus den Augen verloren.

 

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